Landesmuseum Zürich
Architektur verbindet Alt und Neu – mit Raum für Wissen und Kultur.
Nach acht Jahren Bauzeit wurde das vom Stadtarchitekten Gustav Gull geplante Landesmuseum Zürich 1898 eröffnet. Über ein Jahrhundert blieb das bedeutendste kulturhistorische Museum der Schweiz ohne substanzielle Sanierung. Mit dem Architekturwettbewerb von 2000 begann ein neues Kapitel.
Der prämierte Entwurf von Emanuel Christ und Christoph Gantenbein ermöglichte eine umfassende Sanierung und Erweiterung des Hauses. In mehreren Etappen realisiert, wurde das sanierte und erweiterte Landesmuseum im Sommer 2016 wiedereröffnet.
Im Mittelpunkt stand dabei die Ausstattung des neuen Studienzentrums mit Bibliothek. Gesucht war ein Möblierungspartner, der sowohl Qualität als auch Design auf höchstem Niveau gewährleisten konnte. Bigla überzeugte mit der Weiterentwicklung des bestehenden Bigla Regal Systems (BRS) und gewann die internationale Ausschreibung.
Bezug: 2016
Eigens entwickelte Deckenstreben ermöglichten eine nahtlose Integration der Bibliotheksregale in die Architektur – so, als ob sie direkt aus der Decke wachsen. Insgesamt wurden 700 Laufmeter Bibliotheksregal installiert. Das modulare System erlaubt eine werkzeuglose Höhenverstellung der Tablare in 1-Zentimeter-Schritten, ergänzt durch Organisationslösungen wie BMS2 und BMBox2 sowie die flexible Umrüstung von Einfach- auf Doppelregale.
Das Landesmuseum Zürich präsentiert sich heute als gelungene Verbindung von Alt und Neu. Die offene, funktionale Bibliothek unterstützt Forschung und Lehre, bietet Raum für Wissenstransfer und trägt mit ihrer klaren Gestaltung zur einzigartigen Museumsatmosphäre bei.
BRS